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Warum wir den chinesischen Markt dringend brauchen!

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Bericht über die BVAA-Unternehmerreisen nach China


„Das ist viel krasser hier, als ich es mir vorgestellt habe – die Chinesen sind uns hier allein in der Automation mindestens 10 Jahre voraus“, so Holger Göbel, Unternehmer aus Frankfurt während eines Firmenbesuchs in Jiashan.

Diese Erkenntnis war nicht die einzige Überraschung während der Unternehmerreisen des Bundesverbands Auswandererberatung & Außenwirtschaftsförderung e.V. (BVAA) nach China. Der BVAA hat hier zwei themenbezogene Reisen durchgeführt. Die erste war auf die Bereiche Maschinenbau, Automobil und Automation ausgelegt und die Delegation besuchte die Städte Shanghai, Jiaxing (Provinz Zhejiang), Jieyang & Shenzhen (Provinz Guangdong) sowie ein Treffen mit Vertretern der Stadt Wuhan. Die zweite Reise bezog sich auf die Bereiche Chemie, Pharma, New Material, erneuerbare Energie und die Bauindustrie und wir besuchten die Städte Shanghai, Taicang (Provinz Jiangsu), Huzhou (Provinz Zhejiang), Suqian (Provinz Jiangsu), Qingdao (Shandong) sowie ein Treffen mit Vertretern der Stadt Lianyungang.




Der Norden und der Süden Chinas präsentierten sich nicht nur als äußerst gastfreundlich, sondern vermittelten deutlich den ehrlichen Wunsch, weiterhin ausländische Betriebe – insbesondere aus Deutschland – anzuziehen. Für die deutsche Delegation wurden dabei Podiumsdiskussionen, Kongresse, Vorträge, Unternehmensbesichtigungen und – für Unternehmer stets das Wichtigste – insbesondere passgenaue Matchings mit interessierten, chinesischen Unternehmern organisiert.


Daniel ten Brinke, Präsident des BVAA, hierzu: „Ich habe in meinen Grußworten stets betont, dass wir Vertreter der Wirtschaft sind. Wir machen keine Politik. Unser Bestreben ist die Kontinuität der guten Kooperation zwischen China und Deutschland, die in den letzten 30 Jahren den Wohlstand beider Länder gesichert hat. Die deutsche Wirtschaft braucht diesen Markt – er ist absolut existenziell für uns!

Diese Aussage wurde von den Vertretern der einzelnen Städte und Provinzen sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen, denn die Bedeutung persönlicher Beziehungen, aus der Vertrauen und Freundschaft erwachsen, ist für die Geschäftsaufnahme in China von maßgeblicher Bedeutung. Was enorm positiv zu bewerten ist, waren aber nicht nur die - bei vielen Delegationsreisen mittlerweile vielleicht üblich gewordenen – interessanten Besichtigungen von Industrieparks oder Einladungen zum gemeinsamen, exzellenten Essen. Für Unternehmer zählt nur eins, nämlich brachte mir die Reise ernsthafte Option auf Geschäft, also: Bekomme ich wertvolle Kontakte während der Reise? Und hier hat der BVAA besondere Ergebnisse geliefert, da alle Städte und Provinzen eine unglaubliche Motivation gezeigt haben, passgenaue und motivierte Partner vor Ort für die deutschen Unternehmer zu finden. Und tatsächlich waren die individuellen Gesprächsrunden so gut, dass nach den Terminen immer Einladungen zu Einzelbesichtigungen und sogar schon Verhandlungen stattgefunden haben und deshalb von einem wirklichen intensiven Kennenlernen gesprochen werden kann.


Die Partner waren wirklich überall exzellent ausgewählt. Ich bin sehr positiv überrascht über das Ergebnis und wie viele Leute hier mit mir Geschäft machen wollen“, so Dario Leko, Unternehmer aus Leverkusen. Diese positive Erfahrung konnten die anderen Teilnehmer bestätigen. „Was mich hier besonders beeindruckt hat, war auch die positive Stimmung – sowohl in der Delegation, wo man wirkliche Freunde gefunden hat, sondern auch mit den chinesischen Partnern, die alle unheimlich gut auf uns vorbereitet waren“, so Doris Brugger, Unternehmerin aus Berlin.

Für die meisten Teilnehmer waren insbesondere die Gespräche mit deutschen Unternehmern, die bereits lokal verankert sind, ein echter Augenöffner: Dort wurden die in Deutschland bekannten Medienberichte mit den tatsächlichen Erfahrungen der Deutschen vor Ort verglichen. „Was man in Deutschland hört, entspricht in keiner Weise den Infos, die man bekommt, wenn man hier den Unternehmern zuhört. Etwa, dass die Chinesen nur deshalb so konkurrenzfähig sind, weil sie ihre vermeintlich rechtlosen Mitarbeiter durch "Hire & Fire" unter Druck setzen können. Die Regularien sind hier genauso streng in Bezug auf Abfindungen wie bei uns. Besonders spannend war für mich, dass die Mitarbeiter hier froh sind, pro Woche einige Überstunden machen zu können, da diese ebenfalls extra entlohnt werden (an Feiertagen mit bis zu 300% Aufschlag). Diese Motivation findet man in Deutschland nicht mehr, denn die Anreize fehlen“, so Michael Regnauer, Unternehmer aus Ulm. Und Michael Schmid, Unternehmer aus Stuttgart, ergänzt: „Das gilt auch für den Arbeitsschutz: Der Staat verlangt hier monatliche Reportings über Arbeitsunfälle an die Stadt und es gibt ein Jahres-Ranking – wer da nach unten rutscht, muss sich rechtfertigen. Das ist wesentlich engmaschiger kontrolliert als bei uns.“


Neue Kontakte für den deutschen Mittelstand zu schaffen und gleichzeitig Vorbehalte abzubauen - genau das waren die Ziele der Reise des BVAA:

„Wir hatten eine tolle Zeit mit den deutschen Unternehmen in China. Auch die chinesischen Städte und Unternehmen sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Am wichtigsten sind aber natürlich die Meinungen unserer Mitglieder – und da sind wir von dem positiven Feedback total überwältigt. Das ist ehrlich gemeint, denn fast alle wollen wieder mitkommen. Das ist keinesfalls selbstverständlich und bleibt unser Anspruch für die nächsten Reisen“, so Stella Wang, Vizepräsidentin des BVAA und verantwortlich für den Bereich China.

Die nächste China-Reise findet vom 21. - 31. Mai 2025 statt. Weitere Informationen finden Sie hier.






Weitere Infos erhalten Sie hier!


Falls Sie weitere Informationen zu China wünschen, dann kontaktieren Sie uns gern unter china@bv-aa.de. Unsere Experten werden Ihnen gern weiterhelfen.


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